In eigener Sache, Hanix 80: Gunter Haug, der neue Redaktionsleiter beim Hanix-Magazin

In eigener Sache, Hanix 80: Gunter Haug, der neue Redaktionsleiter beim Hanix-Magazin

Interview: Hanix

Gunter Haug ist Bestsellerautor, Preisträger und ein Mann mit feinem Humor. Als wir bei ihm anfragten, ob er unser Redaktionsleiter sein möchte, hat er ohne Umschweife und aus vollstem Herzen JA gesagt. Wir freuen uns und stellen ihn Euch hier vor.

Hanix: Gunter, es würde hier den Rahmen sprengen, deinen kompletten Lebenslauf und all deine Errungenschaften aufzuzählen. Beginnen wir doch mal mit dem Radio …

Gunter Haug: Nicht mit der Zeitung? Das war doch die schönste Zeit meines Berufslebens! Da war ich jung und flockig, mit 16 war ich schon bei der Zeitung. Ich wollte das unbedingt, bin da immer wieder aufgetaucht, bis ich dann endlich in den Sommerferien über die Hasenzüchter schreiben durfte. Das war wirklich toll, wir durften da als Schüler schreiben, Fotos machen und im Fotolabor entwickeln, mit den Setzern arbeiten, dann hast du das Produkt in Spiegelschrift gesehen, das war noch Bleisatz damals... und dann hältst du die fertige Zeitung in der Hand. Das war einfach eine tolle Zeit... ganz im Gegensatz zu meinen Jahren als Fernsehnachrichten-Chef. Das war wirklich grauslig. Da treibst du jeden Tag eine Sau durchs Dorf, bläst das auf und am nächsten Tag interessiert sich kein Mensch mehr dafür. Ich war so froh, als ich den Job wieder los hatte.

Du warst aber auch viele Jahre beim Radio, genauer gesagt beim SWR, hast dort unter anderem die Abteilung für landeskundliche Sendungen geleitet. Die Liebe zur Landesgeschichte zieht sich offenbar schon seit deinem Studium in Tübingen durch dein Leben. Oder begann das schon in deiner Kindheit? Warst du etwa Klassenbester im Geschichtsunterricht?

Das könnte sein, aber eigentlich war ich im Durchschnitt einer der schlechtesten Schüler. In Geschichte und Deutsch war ich gut, in Mathe nur solange, bis die angefangen haben, mit Buchstaben zu rechnen. Da hab ich geparkt. Und mit meinem Abidurchschnitt blieb mir dann als Studium quasi nur noch Geschichte und Journalismus. So ungefähr kam es dazu.

In deinen etwa 50 erschienenen Büchern beschäftigst du dich viel mit Historischem und Biographischem. Auch hier der Hang zur Geschichte. Wann und warum hast du mit dem Schreiben begonnen?

Mein eigentlicher Lebenstraum war es, Bergsteiger auf den Malediven zu werden, was aber ganz klar nicht erfüllbar war …

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